Badsanierung
Ein Bad, das zu seinen Nutzern passt
Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten geben der Kreativität Raum, um ein Badezimmer individuell an seine Nutzer anzupassen. Eine altersgerechte Sanierung ist überdies förderungsfähig. Eine 3D-Planung unseres Unternehmens und zuverlässige Partner sichern eine Realisierung Ihrer Vorstellungen mit fachlich kompetenter Begleitung.

3D-Badplanung: erst sehen, dann bauen
Wir finden für jeden Typ Mensch das perfekte Bad und planen dieses von A bis Z für Sie. Wir ermöglichen Ihnen eine individuelle Gestaltung und eine Simulation Ihres Traumbades: von Wellnessoasen über moderne oder traditionelle Einrichtung und altersgerechte Bäder bis hin zur Teilsanierung.
Der Gestaltung und Ausführung sind dabei keine Grenzen gesetzt. Von den Sanitärobjekten, Fliesen, der Wandgestaltung, Beleuchtung und Deckengestaltung bis hin zur Terminkoordination und Absprache mit anderen Gewerken kümmern wir uns um alles.
Die 3D-Badplanung ermöglicht Ihnen im Vorfeld eine genaue Simulation Ihres Traumbades gemäß Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen. So spielen wir erste Ideen, Aufteilungen und Gestaltungsmöglichkeiten gemeinsam durch – und Sie erleben Ihr Bad, bevor die erste Fliese fällt.
So läuft die Planung ab
- Aufmaß und Bestandsaufnahme vor Ort, inklusive Leitungsführung und Statik der bestehenden Installation.
- Erster 3D-Entwurf mit Aufteilung, Objekten und Lichtkonzept.
- Besuch einer Fachausstellung bei unseren Partnern, um Objekte und Oberflächen in echt zu sehen.
- Zweiter Entwurf mit den von Ihnen ausgewählten Artikeln sowie ein Kostenvoranschlag.
- Terminplan, Ausführung und Übergabe.
Unsere Fachpartner finden Sie in Düsseldorf, Wuppertal, Velbert, Heiligenhaus, Mettmann, Ratingen und Essen – alle innerhalb einer überschaubaren Fahrtzeit von Ihrem Zuhause im Kreis Mettmann.
Abdichtung: der Teil, den später niemand mehr sieht
Die häufigste und teuerste Ursache für Bauschäden im Bad ist eine fehlende oder fehlerhafte Abdichtung. Maßgeblich ist heute die Normenreihe DIN 18534 „Abdichtung von Innenräumen". Sie ordnet jede Fläche einer Wassereinwirkungsklasse zu – von W0-I für einen selten beanspruchten Gäste-WC-Boden bis W3-I für stark beanspruchte Flächen etwa in Duschen mit Bodenablauf.
In der Praxis heißt das: Unter den Fliesen liegt in nass beanspruchten Bereichen eine Verbundabdichtung, also ein flüssig aufgebrachtes Abdichtungssystem mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis, samt Dichtbändern in Ecken, an Anschlüssen und Durchdringungen. Bodengleiche Duschen ohne diese Abdichtung sind kein Sparpotenzial, sondern ein Sanierungsfall auf Raten.
Bodengleich duschen – und was dazugehört
Bodengleiche Duschen brauchen ausreichend Aufbauhöhe für Gefälle und Ablauf. Wo die Höhe fehlt, sind Wandabläufe eine elegante Lösung: Der Ablauf sitzt in der Wand, der Boden bleibt durchgängig gefliest, im Trittbereich stört kein Bodenablauf.
Ein Beispiel aus der Praxis ist der beleuchtete Wandablauf Scada der Firma Kessel. Die integrierte LED-Technik ermöglicht eine Beleuchtung des Duschbereichs in verschiedenen Farben, die sich statisch oder pulsierend einstellen lassen. Der Siphon lässt sich einfach reinigen, die Abdeckung gibt es in hochwertigem Edelstahl in verschiedenen Varianten oder als befliesbare Ausführung – dann integriert sich der Ablauf nahezu unsichtbar in Ihren Duschbereich.
Altersgerecht sanieren: Normen und Förderung
Barrierefreie Wohnungen sind in DIN 18040-2 geregelt. Für Bäder bedeutet das unter anderem Bewegungsflächen von mindestens 120 × 120 Zentimetern vor den Sanitärobjekten, eine schwellenlose Dusche und die Möglichkeit, Haltegriffe nachzurüsten. Soll das Bad uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar sein, sind es 150 × 150 Zentimeter.
Der wichtigste Praxistipp lautet: Auch wenn Sie heute keine Haltegriffe möchten, lassen Sie die Wände dafür vorbereiten. Nachträglich in eine Leichtbauwand gesetzte Griffe halten selten das, was sie sollen.
Für den altersgerechten Umbau gibt es zwei getrennte Töpfe, die sich kombinieren lassen:
- KfW: Das Programm „Altersgerecht Umbauen" fördert Barrierereduzierung als Kredit; ein Investitionszuschuss steht abhängig von den bereitgestellten Haushaltsmitteln zur Verfügung. Wichtig ist die Antragstellung vor Beginn der Maßnahme.
- Pflegekasse: Liegt ein Pflegegrad vor, beteiligt sich die Pflegekasse nach § 40 Absatz 4 SGB XI an wohnumfeldverbessernden Maßnahmen – derzeit mit bis zu 4.180 Euro je Maßnahme. Der Zuschuss ist unabhängig von der KfW-Förderung.
Förderbedingungen ändern sich regelmäßig. Wir prüfen den jeweils aktuellen Stand, bevor wir ein Angebot erstellen, und sagen Ihnen, welche Nachweise Sie brauchen.
Was ein gutes Bad technisch ausmacht
- Warmwasserhygiene: Trinkwasser wird nach dem DVGW-Arbeitsblatt W 551 bewirtschaftet. Zu große Speicher und lange Leitungen mit Stagnation sind hygienisch problematisch – kurze Wege und richtig dimensionierte Speicher sind die bessere Wahl.
- Schallschutz: DIN 4109-1 begrenzt Geräusche aus Wasserinstallationen in schutzbedürftigen Räumen. Entkoppelte Vorwandinstallationen, Körperschalldämmung unter Wannen und schallgedämmte Rohrschellen sind kein Luxus, sondern Norm.
- Lüftung: Innenliegende Bäder brauchen eine mechanische Lüftung nach DIN 18017-3. Feuchte, die nicht abgeführt wird, landet in der Wand.
- Elektro: In Bädern gelten die Schutzbereiche nach DIN VDE 0100-701; Steckdosen und Leuchten müssen dazu passen.
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Reden wir über Ihr Bad
Schicken Sie uns ein paar Fotos Ihres jetzigen Bades und die ungefähren Maße – dann können wir beim ersten Termin schon konkret werden.